Entstehungsgeschichte
Anton Oberleiter, geboren 1936 in Sand in Taufers, ist als jüngster Sohn von 6 Kindern auf einem Bauernhof im Ahrntal aufgewachsen. Schon als Kind mußte er von Mai bis Oktober auf der Alm Kühe hüten. Im zarten Alter von 10 Jahren war er für seinen Vater das erste Mal als Viehhändler in den benachbarten Tälern unterwegs. Dem Vieh und dem Fleisch sollte er dann sein ganzes Leben lang verpflichtet bleiben: als Geschäftsführer der Firma Wild (Wurst- und Fleischwaren) in Stuttgart, als Leiter der Südtiroler Fleischwerke in Branzoll und als Exportleiter Italien für die Firma Südfleisch.
Im Jahr 2002 ging er in die Pensionierung. Seither kauft er wöchentlich auf den Viehversteigerungen in Südtirol circa ein Drittel des Südtiroler Viehbestandes. Seine Präsenz bei den Versteigerungen sichert die für die Bauern enormst wichtige Anwesenheit von mehreren Mitbietern und trägt entscheidend zur Stabilisierung des Viehpreises in Südtirol bei. Die Rinder werden nach einem sanften, nächtlichen Transport im Schlachthof Unipeg (nahe Mantua) nach den höchsten Animal Welfare – Bestimmungen geschlachtet.
Das Südtiroler Rindfleisch ist, verglichen mit Rindfleisch aus Gebieten mit industrialisierter Massentierhaltung, besonders schmackhaft und eignet sich deshalb ausgezeichnet zur Herstellung von Hackfleisch und Hackfleischprodukten. Aus dieser Überlegung heraus ist die Idee gewachsen, ein einheimisches Rindfleischprodukt, einen TK–Hamburger, den Alpenburger, auf den Markt zu bringen.
Heute wird aus den Südtiroler und Trentiner Kühen eine eigene Produktion Hamburger hergestellt und damit der Kreislauf zurück auf den einheimischen Markt geschlossen. Erreicht wird damit eine noch nie da gewesene hohe Wertschöpfung für die hiesigen Rinder.
Die Aspiag/Despar als Marktführer in Südtirol zeigte für das Vorhaben von Anfang an Interesse und Begeisterung. Der „Alpenburger“ ist so in enger Zusammenarbeit mit der Aspiag/Despar entstanden und wurde von Beginn an auf die tatsächlichen Bedürfnisse des Marktes abgestimmt.
Besonderes Augenmerk wurde in der Entwicklung auf Hygiene, standardisierten Verarbeitungsprozess, Lebensmittelsicherheit sowie garantierte Etikettikerung und Nachvollziehbarkeit gelegt.
Aus dieser Überlegung heraus hat man sich für Verarbeitung und Veredelung für zwei Firmen entschieden:
Die Firma Castelcarni in Castelvetro (Mo) produziert die Kleinverpackungen für die Supermärkte, die Firma Esca Foodsolution in Günzburg (Mc Donald’s Produzent) produziert die 5-kg Verpackungen für den Cateringmarkt.
Seit Jahresbeginn 2004 ist der Alpenburger im guten Detail- und Cateringhandel in Italien und Österreich zu finden.



